Sport Inside-Reportagen

Als Konsequenz aus der Hillsborough-Katastrophe 1989 wurden in England die Stehplätze abgeschafft, der britischen Fankultur das Grab ausgehoben und der Weg für den maßlos überteuerten Fußball in der Premier League geebnet.
Dass sich diese Tumulte, bei denen 96 Zuschauer starben, von denen der jüngste zehn Jahre alt war, unter Mitwirkung der Polizei entwickelten und die Polizei hauptverantwortlich für das Ausmaß der Katastrophe war, wurde 23 Jahre lang verschwiegen und vertuscht.
Das heuchlerische Verhalten des britischen Staates und der britischen Medien, die verspätete Aufklärung der Umstände und die Folgen für die Betroffenen zeigt Sport Inside mit beklemmenden Aufnahmen aus dem Jahre 1989.
Man könnte ketzerisch sein und Parallelen in die heutige Zeit ziehen. Hoffen wir aber, dass es nicht so weit kommt.
„96 Mal Gerechtigkeit“

Ein anderer Beitrag von Sport Inside beschäftigt sich mit den Verstrickungen der Dortmunder Fanszene mit rechten Strukturen. Ein recht umfangreicher Überblick über die nachgewiesenen Kontakte, das Verhalten der Borussia und ihres Fanprojektes, sowie Aufnahmen eines Testspiels, die zeigen wie offensiv die Faschos auftreten.
Der größte Fehler wäre die komplette Szene des BVBs über einen Kamm zu scheren und zu diskreditieren, denn es gibt auch positive Dinge über die Fanszene des BVBs zu berichten, wie organisierte Fahrten zu KZ-Gedenkstätten. Aber die Gesamtheit der Stadionbesucher muss auch langsam mal kapieren, dass eine Tolerierung von Nazis im Fanblock ein politischeres Statement ist, als ihre Verurteilung und Verbannung.
„Wehret den Anfängen“


1 Antwort auf „Sport Inside-Reportagen“


  1. 1 blabla 18. September 2012 um 17:38 Uhr

    finde nur ich das oder hat sebastian walleit ein merkwürdiges kapuzenband

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