Archiv für April 2012

Nächste Runde RambaZamba-Tombola!!

RambaZamba veranstaltet am 6.Mai 2012 beim Heimspiel gegen SC Paderborn eine weitere Tombola mit 50 krassen Preisen. Zu gewinnen gibt es diverse Spenden der Mannschaft (Trainingsklamotten, unterschriebener Spielball), Trikots, zig Verzehrgutscheine und vieles mehr!! Die Lose dafür könnt Ihr dann auf dem Südkurvenvorplatz an einem Stand kaufen.
Also Augen auf, Kleingeld mitbringen und unterstützt die Antirepressiva-Kasse von Ultrà Sankt Pauli!

1. Mai Nazifrei – auf nach Neumünster!


Wie in den letzten Ausgaben der Basch angekündigt wurde, findet der zentrale Naziaufmarsch in Norddeutschland dieses Jahr in Neumünster statt! Einen Monat vor dem »Tag der deutschen Zukunft« mobilisiert die norddeutsche Naziszene unter dem Motto »Wir arbeiten – Brüssel kassiert!« am 1. Mai nach Neumünster.
Neumünster ist keine Unbekannte, jährlich bietet die Geburtstagsfeier der Nazikneipe »Club 88« einen Anlaufpunkt für Nazis aus ganz
Deutschland. Diese fühlen sich dort anscheint so wohl, dass es der regionalen Naziszene in den letzten Jahren gelungen ist mit der »Titanic« einen weiteren Szenetreffpunkt zu etablieren.
Brisanz gewinnt der Aufmarsch der Nazis durch die schleswig-holsteinischen Landtagswahlen, die am Sontag dem 6. Mai stattfinden, so dient die Demonstration nicht ausschließlich der Besetzung des Arbeiter/innen-Begriffs mit nationalistischen Inhalten, sondern hat eindeutig Wahlkampfscharakter.

Wir rufen alle Sankt Paulianerinnen und Sankt Paulianer dazu auf sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen, und gemeinsam mit vielen anderen Antifaschisten den Naziaufmarsch zu verhindern!
Der Zug fährt um 9.20 Uhr Los, besprecht euch in euren Bezugsgruppen, steht früh auf, kommt zum Zug!

aktuelle infos: nonazisneumuenster.blogsport.de

Am Abend bietet sich dann noch der Besuch des MTZ-Ripo Soli-Konzerts an:

Ternana in Serie B!!

Glückwunsche an die rot-grünen Genossen! Nach dem 2:0 heute gegen Reggiana ist Terni der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Daje Fere!!!

Fanclub-Quartett


Besser als Diktatoren I und II, fast so lässig wie Panzerquartett! Auch weiterhin erhältlich!

Interview Kerstin / Betreuerin A-Mädchen


Die A-Mädchen oder U19 der Braun-Weißen suchen Mitspielerinnen, aufmerksam gemacht durch die Werbeposter, stellte die Basch ein paar Fragen an die Betreuerin Kerstin.
Hallo Kerstin, sag doch kurz was zur U19, seid wann gibt es sie? Wieviel Spielerinnen bis jetzt und in welcher Liga tretet ihr nächste Saison an?
Die U19-Frauen (offizielle Bezeichnung seit der aktuellen Saison, wir sagen auch oft noch A-Mädchen, was nicht falsch sein muss) ist noch eine Art Pilot-Projekt des HVF/DFB. Gestartet wurde das zur Saison 08/09. Ist also alles noch relativ frisch, daher gibt es in dieser Klasse auch noch nicht sonderlich viele Teams. In diesem Jahr spielen hier Mädels der Jahrgänge 93 & 94, und zwei 92er als Ausnahme. Im nächsten Jahr, also ab August, werden es dann 94er & 95er sein.
Spielen tun wir in der Kreisklasse Hamburg, Auf- & Abstiege gibt es da in dem Sinne gar nicht, hier muss zu jeder Saison gemeldet werden. Bei den jüngeren Altersklassen gibt es noch die Wahl zwischen stark, mittel, schwach – den Luxus haben wir halt noch nicht, aufgrund des Mangels an Teams. Gespielt werden kann auf 11er oder 7er Feld. Als ich das Team mit dem „damaligen“ Trainer übernommen habe, der war auch ganz neu dabei, hatten wir noch 15, 16 Spielerinnen, daher haben wir im Herbst/Winter noch auf einem 11er Feld gespielt. Jetzt in der neuen Staffel, im Frühjahr/Sommer, sind wir auf ein 7er Feld umgestiegen, da das Team inzwischen auch auf 11 Mädels geschrumpft ist. Das war zwar eine unglückliche Maßnahme – da eigentlich alle (Abteilungsleitung, Trainer & Betreuer, Spielerinnen) eher dafür sind auf 11er zu spielen, da es bei den Frauen (wo sie dann als nächstes Spielen würden) einfach kein 7er Feld mehr gibt – aber wir hielten es für vernünftiger. Somit ist eher gewährleistet, dass bei den Spielen auch wirklich ein Team antreten kann, dass zu 90%-100% aus A-Mädels besteht. Bei den Spielen auf dem 11er Feld mussten wir uns immer noch Hilfe aus der B holen, da haben uns dann gern mal 5-6 Mädels ausgeholfen.
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Das Wochenende

Wenn das der Frieden ist, muss man den Krieg nicht noch erfinden!

Das vor einiger Zeit noch Unvorstellbare ist eingetroffen. Die Maßnahme der Polizei, dem Verein den Verkauf von Gästetickets an Hansa-Fans zu verbieten, ist gerichtlich genehmigt worden. Zwei Einsprüche des Vereins wurden abgelehnt. Die Folgen für Fußballfans sind kaum abzuschätzen. De facto ist die Polizei nun die Institution, die entscheidet, ob Fans reisen dürfen oder nicht – gegen die Interessen der Vereine und des Fußballs. Es ist eine Entscheidung der Polizei, die so Möglichkeiten und Instrumente bekommt, die gesellschaftspolitisch betrachtet äußerst bedenklich sind. Die dreisten Lügen der Polizeigewerkschaften, die verblendete Hetze nicht nur gegen Fans, sondern auch gegen Minderheiten und andere “Störer”, “Chaoten” und “polizeiliche Gegenüber” haben sich also mal wieder ausgezahlt und sind vom deutschen Staat für richtig befunden worden.

Es gilt jedoch nach wie vor: Der Fußball und die Fankultur sind nicht durch die “Randalierer” bedroht, nicht durch die organisierten Fans, die Ultras oder andere Fans, die für ihre Vorstellungen kämpfen. Diese Menschen sind Teil des Ganzen. Diese Menschen leben und lieben den Fußball, richten ihr Leben nach ihm aus, sie kämpfen um ihn, schützen Freiräume und verteidigen durch ihre fortwährende Kritik an den sich entwickelnden Verhältnissen im Grunde die letzte Würde des Fußballs. Der Fußball, die Freiheit und all’ das, was die Kurven zu einem Kulturgut gemacht hat, sie alle sind bedroht durch die, die vorgeben, alles sicherer und besser machen zu wollen. In diesem Fall ist das konkret die Polizei. Sie ist die Gefahr, die es zu bannen gilt. Die Fankurven sind nicht sicher nach den Maßstäben, die die Gesellschaft an sie anlegt, sie sind nicht sauber, kontrolliert und berechenbar. Sie sind ein Ort, der von den Menschen geprägt wird, die sie mit Leben füllen und die sich dabei ihre eigenen Regeln schaffen. Dieser Kampf ist durch das aktuelle Urteil und die Allmachtsphantasien der Polizei konkret wie selten zuvor.

Als Reaktion wird es am Sonntag keinen organisierten Support oder Aktionen im Stadion geben. Ein solches Spiel ist nichts wert – es ist eine Farce und eine Gefahr! Der Treffpunkt für alle, die sich gegen die Maßnahmen aussprechen ist der Südkurvenvorplatz! Die Mannschaft wird Hansa in die dritte Liga schießen, den Kampf um den Relegationsplatz spannend halten und wir werden draußen dafür einstehen, dass wir auch in Zukunft dahin fahren können, wo unsere Mannschaft spielt.

Wer sich als Fußballfan definiert, der wird kaum auf die Idee kommen können, dieses Spiel, das von der Polizei auf dem Altar der “Sicherheit” geopfert wird, so zu begehen, wie jedes andere. Es ist die Nagelprobe der Maßnahme, genauso wie die von den Fans ad absurdum geführten Auswärtsverbote gegen Dynamo Dresden und Eintracht Frankfurt die gescheiterte Nagelprobe der im Nachgang als unsinnig erkannten Maßnahmen waren. Auch wir sind schon betroffen. Dem Vernehmen nach wartete die Polizei in Dresden nur auf das Urteil zum Hansa-Spiel um auch auf der Grundlage zu entscheiden, ob wir zum letzten Auswärtsspiel nach Dresden fahren dürfen. Sollte dieser Tag so ausgehen, wie die Polizei es will und wie sie auch in ihrem Antrag argumentierte, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir oder andere Fangruppen wieder betroffen sind. Der FC St. Pauli plant nicht ohne Grund, weitere Gerichte anzurufen, um so einen Präzedenzfall nicht zuzulassen. Die Frage nach Protestaktionen ist kompliziert: Konsequent wäre es, das Spiel nicht beginnen zu lassen. Hiermit würde allerdings in erster Linie der FC St. Pauli geschädigt, der auf unserer Seite steht, sich toll verhalten hat und schadlos gehalten werden sollte. Der Adressat ist nicht der Verein und dieses Mal noch nicht einmal der Verband. Soll ein Protest nicht affektiert wirken, dann muss er sich an die Schuldigen richten. Die Polizei will mit dem Verbot erreichen, dass sie keine Aufwände mit den Fans hat und greift zu diesem Selbstzweck tief in die Freiheit der Menschen ein. Die Rostocker Fans geben mit der Demonstration in Hamburg die richtige Antwort und reisen trotzdem an. Mit den Rostockern gemeinsam demonstrieren? Nein, danke! Wir wollen aber ähnlich handeln und werden das Spiel auf dem Südkurvenvorplatz am AFM-Container und den umliegenden Straßen verbringen. Jahre nach dem Protest gegen Spielverlegungen in den Volkspark gibt es also wieder eine Radioparty am Millerntor. Das Ziel muss sein, eine Situation zu schaffen, in der selbst der verblendetste Polizeistratege die Maßnahme hinterfragt.

Werdet aktiv und kreativ! Diskutiert mit eurer Bezugsgruppe und entwickelt Ideen, damit der Sonntag nicht so abläuft, wie es von der Polizei gewollt ist. Es hat sich gezeigt, dass tolle Ideen entstehen, wenn die braun-weißen Köpfe erst einmal rauchen und andere Fanszenen haben bewiesen, was für deutliche Zeichen man außerhalb des Stadions setzen kann. Macht euren Widerspruch deutlich. Unser Verein hat auf offizieller Ebene alles ihm Mögliche getan. Es ist nun die Aufgabe von uns Fans, deutlich zu machen, dass diese Scheiße nicht unwidersprochen bleibt und keinen Sinn erfüllt. Kommt auf den Südkurvenvorplatz und seid dabei auf alles vorbereitet!

Außerdem werden wir den Abend vor dem Spiel gemeinsam mit euch allen verbringen. Kommt alle in die Halle an der Budapester Straße gegenüber des Jolly Rogers, um das Handballteam des FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen und euch danach am Jolly auf den Spieltag einzustimmen. Mischt euch ein, seid dabei, startet etwas – jeder Einzelne kann etwas verändern! Wir sind Sankt Pauli!

Samstag:
19:30 Uhr: Handball Budapester Straße, danach Jolly.

Sonntag:
11 Uhr Südkurvenvorplatz / AFM-Container.
Ab 13:30 Uhr Radioübertragung des Spiels.

Bereitet euch auf alles vor und bleibt agil an den Tagen!

Sie schüchtern uns nicht ein, sie machen uns wütend!

Keine Basch #15 zum HRO-Spiel

Da seit heute feststeht, das der Einspruch des FCSP beim Oberverwaltungsgericht gescheitert ist, müssen wir vermelden, das es zum Hansa-Spiel keine Basch geben wird. Freut euch auf eine dickere Paderborn-Ausgabe, aber wir haben keine Lust „business“ as usual zu machen.

Amateurderby am Mittwoch


Die Fahrt nach Fürth brachte nichts Zählbares ein und der Besuch des rostocker Demonstrationszuges steht vor der Tür, doch vorerst gilt es, den Bullenschergen sei Dank, zwei Wochen nach dem Sieg im kleinen Derby die 6 Punkte gegen die Zweitvertretung der Rauten voll zu machen. Es hat riesig Spaß gemacht mit euch allen unter dem Dach der Südtribüne zu stehen und unsere zweite Mannschaft voranzupeitschen, während sich der Rautenscum in peinliches Schweigen hüllte. Doch deren Komplexe sollen nicht unsere Baustelle sein. Wir wollen allen Widersinnigkeiten im Spielplan zum Trotze in die Schüssel am Stadtrand reisen und die Farben Braun und Weiß würdevoll vertreten.

Daher treffen wir uns am 18.04.2012 um 15 Uhr am Fanladen! Wir werden uns dann gemeinsam gen Volkspark in Bewegung setzen und rechtzeitig im Gästeblock der Arena der wechselnden Namen stehen, braun-weiß-rote Fahnen schwenken und die U-23 des FC Sankt Pauli mit unseren Melodien durch Wind und Sturm tragen.
Alle zum kleinen Auswärtsderby!

„Allez Allez! FC Sankt Pauli
Auf geht’s ihr Braun-Weißen schießt ein Tor!
Schießt ein Toooor!
Durch Wind und Sturm Trägt dich die Melodie
Du wirst heute siegen, Sankt Pauli
Forza Sankt Pauli!“
(Melodie: Simon & Garfunkel – Mrs. Robinson)

Probleme mit der #14 /Auswärtsverkauf Fürth

Das war heute der drucktechnische SuperGAU, nicht annähernd ausreichend Hefte konnten wir ans Stadion liefern und euch zum Verkauf bieten. Unverschuldet und ärgerlich, grade nach den letzten Ausgaben, die sehr viele Interessenten gefunden hatten. Für alle, die heute kein Exemplar mehr ergattern konnten: Es gibt noch ein paar Hefte im Fanladen, dort werden auch noch am Donnerstag welche nachgeliefert.

In Fürth wird es einen Verkauf vor dem Gästeblock geben. Haltet einfach die Augen nach unseren Verkäufern auf.