Archiv für Februar 2012

Antirepressiva-Party am Samstag!!

Sehr kurzfristig haben wir das Knust als Feierlocation bekommen können und nutzen jetzt diese Möglichkeit um mit einer Party Geld zu sammeln. Nur weil überzogene DFB-Urteile und anderer Wahnsinn gerade die Schlagzeilen beherrschen, sind die drohenden Kosten der Schweinske Cup-Prozesse nicht aus der Welt. Weiterhin und mehr denn je wird Geld benötigt um St. Pauli-Fans vor den Nachstellungen der Schergen zu schützen.
Beginn der Feier ist um 22 Uhr im Knust, der Eintritt beträgt 4€ (gerne mehr). Line-Up und Flyer folgen in den nächsten Tagen. Bitte verbreitet das weiter, ladet Freunde ein. Solidarität ist tanzbar!

Archiv: Basch #11 – Vorwort zu Verbandsstrafen

Das Vorwort aus der Basch #11 wurde vor dem heute gesprochenen DFB-Urteil geschrieben und veröffentlicht, aber es enthält die richtigen Worte als Reaktion auf die auferlegte Aussperrung von 5.800 St. Pauli-Fans:

Lieber Leserinnen und Leser,
manchmal kommt’s schneller, als man denkt. In diesem Fall handelte es sich nach dem Auswärtssieg in Duisburg um unsere Rückkehr an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Zwar nur für einen Tag, aber da Fürth, Düsseldorf und Paderborn patzten und lediglich die Frankfurter Eintracht durch einen Sieg im Stadtduell drei Punkte einfahren konnte, finden wir uns auf dem zweiten Tabellenplatz wieder, der ja, ihr wisst es alle, am Ende den direkten Aufstieg in die Bundesliga bedeuten würde. Es ist beruhigend zu sehen, dass unser Verein sportlich auf einem guten Weg ist und die Gefahr nicht besteht, dass sich der Albtraum nach dem letzten Bundesligaabstieg wiederholt. Ob es dann am Ende tatsächlich der Aufstieg wird und wie wir das finden, das können wir dann zu einem späteren Zeitpunkt noch Mal genauer betrachten.

Im Raum steht aktuell noch immer eine Bestrafung des Vereins wegen des Kassenrollenwurfs beim Frankfurt-Spiel. Am kommenden Montag werden Vereinsvertreter dort in Frankfurt erscheinen müssen. Das Abendblatt schrieb jüngst in Bezug auf die Vorladung des FC St. Pauli vor das Sportgericht: “Damals erwirkte das Duo [gemeint sind Gernot Stenger und Helmut Schulte] nach dem Bierbecherwurf gegen einen Schiedsrichterassistenten eine Platzsperre mit Teilausschluss der Öffentlichkeit. St. Pauli musste das erste Heimspiel der laufenden Saison in Lübeck austragen. Nun müssen die Verantwortlichen des FC St. Pauli erneut in Frankfurt am Main vorstellig werden und ihr ganzes Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen.” Ohne die Bemühungen von Gernot und Helmut von damals schmälern zu wollen, die sicher mit besten Vorsätzen gehandelt haben, muss man doch deutlich feststellen, dass das Ergebnis sie kritisiert. Schon damals hätten sie sich nicht auf die Verhandlungen einlassen dürfen, sondern von Anfang an den Wahnwitz der Diskussion herausstellen sollen. Was damals galt, gilt heute noch mehr. Wir erwarten von unseren Vertretern, dass sie dieses perfide Spiel eines völlig außer Kontrolle geratenen Verbands endlich nicht weiter mitspielen und keine Strafe akzeptieren, die über eine Geldstrafe von wenigen Tausend Euro hinausgeht. Eine Sperrung von Stadionbereichen als Strafe für eine Choreo-Papierrolle aus der Fankurve ist in keiner Weise akzeptabel! Noch vor wenigen Jahren wurden die Prognosen, wie der DFB den “sauberen Fußball” forcieren möchte, wie er die Leute, die den Fußball für Dekaden ausgemacht haben, aus dem Stadion drängen will, wie er die klassische Fankultur töten, seine Funktion als Sportverband aufgeben und den Weg für die totale Vermarktung und Geldmacherei freimachen will – diese Prognosen wurden von Fans damals mit den absurdesten Beispielen versehen. Heute müssen wir feststellen, dass die Realität noch deutlich absurder ist.

Wir fordern daher von unseren Vertretern in Frankfurt, die auch in unserem Auftrag dort sind, endlich das verrottete System DFB und die hilflosen und einfach falschen Bestrafungsorgien gegen die Vereine deutlich zu kritisieren. Die Aufarbeitung des Bullenschweinske-Cups ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man auch mal den Mund aufmachen kann, wenn so viel Unrecht geschieht. Es darf keinerlei Verständnis für die Härte der Strafen geben, die aktuell ausgesprochen werden. In gewissen Situationen kann eine Taktik durchaus darin bestehen, den braven Jungen zu spielen und Strafen aus taktischen Erwägungen zum Wohle des Vereins zu akzeptieren. Allerdings haben die im Raum stehenden Bestrafungen den Rahmen des Erträglichen seit langem verlassen. Stefan Orth stellte seine Präsidiumskollegen in der Presse einst als Piratenschiffe dar. Lasst sie auslaufen! Wir sollten als FC St. Pauli leben statt nur zu überleben – viele andere Vereine werden es uns danken.
[…]
Anachronist

Basch #11 erscheint am Sonntag!


Am Sonntag erscheint die Basch #11 und bietet dabei u.a. folgende Themen:
- Bochum home
- Duisburg away
- Interview MTZ-Ripo Minsk
- Standard Liège bei Wisla Krakau
- History Book Braunschweig
Hinzu kommt was zur Fanszene Braunschweig, Demos Horst und „Der Tod ist ein…“, Spruchbanderklärung, Leserbrief und vieles, vieles mehr! Liebt ihr, kauft ihr!

Südkurve on Tour ins Erzgebirge


Hallo Südkurve! Hallo Sankt Pauli Fans!
Letztes Wochenende konnte die Mannschaft im Kampf um die Aufstiegsränge ein klares Zeichen setzen: Sankt Pauli wird bis zuletzt oben mitmischen und sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken lassen. Das Ziel, in der nächsten Spielzeit wieder die ganz Großen zu ärgern und nur ein Jahr nach dem Derbysieg wieder Bundesligaluft zu schnuppern, sollte nicht nur die Mannschaft vorantreiben und ihr zu glorreichen Siegen verhelfen. Jetzt sind auch wir gefragt!
Aus diesem Grund organisiert Ultrà Sankt Pauli zum Auswärtsspiel in Aue am Sonntag, 18.03.2012 (13.30 Uhr) eine große Südkurven-Bustour, bei der ihr alle dabei sein könnt!
Meldet euch beim Heimspiel am Sonntag beim Stand an oder kommt am Mittwoch (29.02.) ab 17 Uhr in den Fanladen!
Preise:
Die Fahrt kostet 33,- Normalpreis und 30,- für AFM-Mitglieder (Ausweis mitbringen!), über die Ticketpreise informieren wir euch rechtzeitig!

Abfahrt ist um 04.00 Uhr beim Südkurveneingang Heiligengeistfeld (Altes Clubheim)

Schnappt euch eure/n Südkurvennachbar/in, meldet euch an, ob Ultra oder Kutte, ob Skinhead oder Viertelkid, Berber oder Kiffer, Arbeitsloser oder auf Staatskosten lebender Langzeitstudent. Aus der Kneipe in den Bus, denn das Viertel ist dabei, wenn für Sankt Pauli die Ferne winkt! Denn Auswärtsfahren ist eine Stilfrage. Und wir sehen verdammt gut aus!
In diesem Sinne, ALLE NACH AUE!

Ultrà Sankt Pauli

Veranstaltungstipp für Sonntag!

Nach dem Sieg gegen Braunschweig gibts im Knust noch eine Fortführung der ausverkauften Celtic-St. Pauli-Party. Glasnevin spielen ca. eine Stunde nach Abpfiff, der Eintritt ist frei, aber es wird darum gebeten die Spendendosen zu füllen. Die Erlöse gehen an das Soli/Anti-Repressions-Konto St.Pauli (gerade nach den Vorfällen beim Schweinske-Cup wird jeder Cent gebraucht!) und das Celtic-Äquivalent FAC Legal Defence Fund.

Fr. 24.02. Info- und Diskussionsveranstaltung zum Neubau der Gegengerade

Der Zeckensalon veranstaltet an diesem Freitag eine Info- und Diskussionsveranstaltung zum Neubau der Gegengerade. Beginn ist um 19 Uhr und zwar im Fanladen.

Archiv: Basch #10 – Der Gang über Leichen

Was ist denn das nun schon wieder für eine Meldung, die uns da erreichte? Am Dienstag berichtete das Hamburger Abendblatt, dass der Kontrollausschuss des DFB als Sanktion für den Wurf einer Kassenrolle auf den Frankfurter Spieler Pirmin Schwegler beim letzten Heimspiel unseres FC gegen die Eintracht für einen Teilausschluss der Öffentlichkeit plädiert hat. Genauer gesagt, soll es laut der Meldung um die Sperrung der Stehplätze gehen. Nicht ganz klar ist bislang jedoch, ob es sich „nur“ um die Stehplätze auf der Südtribüne handeln soll, oder ob weitere Blöcke von der Sperrung betroffen sind.
Da unsere Vereinsverantwortlichen dem Strafantrag nicht zugestimmt haben, ist das letzte Wort jedoch noch nicht gesprochen und die Sache geht vor ein DFB-Sportgericht. Wie dies dann entscheiden wird, steht natürlich in den Sternen.
Doch allein der Strafantrag des Kontrollausschusses ist Grund genug, ein paar Worte darüber zu verlieren. Wenn man von dem Namen dieses Gremiums ausgeht, dann soll hiermit irgendwas kontrolliert, gelenkt, gewährleistet werden. Selbstredend der ordnungsgemäße und sichere Ablauf von Lizenzligaspielen. Aber mit was für Mitteln denn eigentlich? Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass das einzige Instrument dieses Ausschusses das Verhängen von Sanktionen ist. Die Angebotspalette reicht hierbei von Geldstrafen über Platzsperren bis hin zu Geisterspielen zu Lasten des „schuldigen“ Vereins. Also des Vereins, dessen Anhänger gerade mal wieder in den Augen des Ausschusses Mist gebaut haben. Dass die Vereine gar nicht die Verantwortung für jeden einzelnen Fan tragen können, geschweige denn wollen, ist dabei völlige Nebensache. Denn die Idee, die dahinter steckt, ist natürlich die finanzielle Sanktionierung des einzelnen. Denn wissend, dass die Vereine ja gar keine absolutistischen Herrscher über ihre Fanszene sind, werden sie dazu aufgefordert, die verhängten Strafen beziehungsweise die erlittenen finanziellen Einbußen an die „Straftäter“ weiterzugeben. Juristen nennen das dann: „Regress nehmen.“ Dadurch soll dann jeder einzelne Stadionbesucher unter dem Damoklesschwert stehen, dass im Falle eines unerwünschten Verhaltens seinerseits mit Rückgriffsforderungen gegen ihn zu rechnen ist, die weit über das Maß des Schulterbaren hinausgehen. Im Extremfall kann dies sogar den finanziellen Ruin und die Privatinsolvenz bedeuten, denn die Summen gehen nur allzu schnell in fünf- oder sechsstellige Beträge.
Die gewünschte Verhaltenssteuerung aller Stadionbesucher wird dabei bewusst mit einem Gang über Leichen erkauft. Die bösen Zungen, die das schon seit geraumer Zeit aussprechen, werden durch das neue Anschauungsbeispiel bestätigt. Denn was ist denn das für ein Umgang mit einem Jugendlichen, der einmal einen Fehltritt begeht, noch dazu versehentlich? Dieser Mensch bewies sogar noch die Courage, sich zu stellen und die Verantwortung für den Fauxpas zu übernehmen. Und der Kontrollwahn der Idioten in Frankfurt kennt als einzigen Umgang damit den Beißreflex. In scheinbar vorinstallierten Verfahrensabläufen werden über den Einzelfall hinweg Automatismen in Gang gesetzt und herangezogen, nur um zu dem bezweckten Ziel der maximalen Abschreckung zu gelangen. Erbärmlich.
Da wird scheinbar alles rund um den Vorfall selbst ausradiert und in das Schema „Gewalt im Stadion“ gepresst. Sachen aufs Spielfeld werfen tut man doch auch nicht. Und da St. Pauli obendrein „Wiederholungstäter“ ist, muss ja nun auch eine höhere bzw. drastischere Strafe her als vormals. Vollkommen unabhängig davon, dass das Spiel nicht gefährdet war, der Spieler nicht verletzt wurde, sich bei ihm entschuldigt wurde und es sich um ein Versehen gehandelt hat.

Umso unverständlicher ist der Strafantrag, da er keinen nachvollziehbaren Kriterien entstammt. Außer die bereits angesprochene vorurteilsbehaftete Sichtweise im Hinblick auf Gewalt beim Fußball und die Abschreckung durch extrem hohe Geldsummen, die der einzelne im Leben nicht tragen kann. Ein Wurf mit einem Gegenstand auf einen Spieler oder Schiedsrichter in der dritten Liga ist vermutlich unterm Strich um einiges billiger als einer beim Livespiel des DFB-Pokals oder des Ligatopspiels, selbst wenn es bereits der dritte gewesen sein sollte. So oder so erfährt man das alles aber erst im Nachhinein, denn eine Richtlinie, die aufzeigt, welche Sanktionen wann drohen, gibt es nicht. Nicht einmal herleiten lässt sich ein Kriterienkatalog, denn die Begründungen sind dürftig und gleichen im Ergebnis wie ein Ei dem anderen. Kein Zufall, nehme ich an, da es nicht um eine adäquate Reaktion auf (als solches definiertes) Fehlverhalten geht. Vielmehr soll eine permanente Bedrohung in finanzieller Hinsicht über dem einzelnen Stadionbesucher schweben, so dass dieser bereits im Vorfeld jedweden Handelns sein Verhalten danach ausrichtet. Dass dieser erstrebte Zweck die Mittel heiligen soll, ist nicht nur bedenklich, sondern gefährlich. Denn die Mechanismen seitens des DFB sind ihrerseits offensichtlich völlig außer Kontrolle geraten. Anders ist es nicht zu erklären, dass versucht wird, den sauberen, familienfreundlichen Fußball sowie einen sicheren und unbeschwerten Stadionbesuch durch das bewusste und gezielte Ruinieren der Existenz einzelner zu erreichen. Umso schlimmer, wenn es sich um einen Jugendlichen handelt, dessen gesamte Zukunft hierdurch zerstört werden kann. In diesem Sinne: „Ich verachte euch zutiefst.“
Nur gut, dass sich unser Verein bislang aufgeschlossen und vor allem fair gezeigt hat, diese Machtspielchen nicht eins zu eins mitmacht und auch nicht ohne weiteres über sich ergehen lässt. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn das Urteil gesprochen ist, egal wie es letztendlich ausfällt.

G-Hot

South End Scum interviewt USP

Der „FCSP South End Scum“ aus Athen hat ein Interview mit Ultrà Sankt Pauli gemacht. Das ganze natürlich auf Englisch.

Celtic Lectures fallen aus

Die Veranstaltung am 18.02. muss leider auf März verschoben werden!!
Wir empfehlen als Ersatz das Spiel der 1. Herren in der Sporthalle an der Budapester.

Antirepressiva: Vorladungen der Polizei ignorieren

Nach den Ereignissen beim Schweinske Cup 2012 im Januar wurde allseits beschworen, die Geschehnisse umfassend aufzuklären. Die Polizei Hamburg verfällt nun in Aktionismus und verschickt schier inflationär Vorladungen, insbesondere an scheinbare Zeugen. Dies betrifft nach einer vorläufigen Auswertung hauptsächlich diejenigen, die nach dem Verlassen der Halle Ingewahrsam genommen wurden. Aber auch alle anderen, die ihre Personalien abgeben mussten oder bereits polizeibekannt sind, müssen mit einem Brief der Polizei rechnen. Damit alle wissen, was eine solche Vorladung als Zeuge bedeutet und wie damit umzugehen ist, hier ein paar Hinweise:

Auf eine Zeugenvorladung der Polizei sollte man nicht reagieren, sondern sie schlichtweg ignorieren.
Eine Verpflichtung zum Erscheinen auf der Wache besteht nicht und die Polizei kann einem gar nichts, wenn man der Vorladung nicht folgt.
Denn wenn man dort hingeht, dann muss man auch eine Aussage machen. Als Zeuge hat man nicht, wie ein Beschuldigter, pauschal das Recht zu
Schweigen. Das Recht das Zeugnis bzw. die Auskunft zu verweigern hat man nur, wenn eine verwandtschaftliche Beziehung zum vermeintlichen Täter besteht oder man durch seine Aussage Gefahr liefe, sich selbst zum Beschuldigten in dem laufenden Ermittlungsverfahren zu machen. Ob einer dieser Fälle vorliegt oder nicht, könnt nicht ihr allein entscheiden, zumal ihr ja gar nicht wisst, um welche Sache es eigentlich geht. Darüber werden euch die Polizisten auch nicht aufklären, denn diese haben ein Interesse daran, dass ihr aussagt, sie werden also den Teufel tun und euch mit der Nase darauf stoßen.
„Irgendwas“ erzählen dürft ihr nicht, da ihr zur Wahrheit verpflichtet seid. Ansonsten macht ihr euch bereits durch die falsche Aussage strafbar. Dies zu versuchen und sich durch eine zurecht gelegte Aussage der ganzen Sache zu entledigen, geht oftmals schief, das zeigt
die Erfahrung. Da ihr nicht wisst was die Polizei bereits alles weiß, lauft ihr große Gefahr, dass eure erfundene Geschichte auffliegt und ihr euch selbst entlarvt. Und hattet ihr an dem Abend wirklich nichts gemacht, dann seid ihr jetzt trotzdem strafbar. In solchen Situationen dürft ihr niemals denken, ihr seid schlauer als die Polizei. Ihr wisst es einfach nicht. Ihr wisst nicht was sie wollen, wen sie suchen und was sie bereits alles an Wissen und Fakten gesammelt haben.
Ihr solltet dort also nicht hingehen, ihr könnt nur mehr verlieren als gewinnen. Nicht einmal reagieren sollet ihr darauf, denn sonst stellt
ihr einen persönlichen Kontakt zu euch her, der über eure Postanschrift hinausgeht und weckt nur größeres Interesse der Polizei. Nämlich daran euch zu einer Aussage zu bewegen und euch unter die Lupe zu nehmen, Druck zu machen.
Also: Eine Zeugenvorladung der Polizei einfach ignorieren!

Bewahrt den Brief aber gut auf, da das Aktenzeichen später durchaus noch nützlich sein kann.
Meldet euch beim Fanladen St. Pauli (info@stpauli-fanladen.de) oder bei Antirepressiva USP (antirepressiva@ultra-stpauli.de). Dort findet ihr nicht nur Rat und Antworten auf eure Fragen, sondern darüber kann auch Kontakt zu vertrauenswürdigen und guten Anwälten hergestellt werden.
Das ist sehr wichtig, denn bei einer Vorladung durch die Staatsanwaltschaft seid ihr verpflichtet zu erscheinen. Ihr habt dann allerdings das Recht einen Beistand zu der Vernehmung mitzunehmen, also einen Rechtsanwalt.

In jedem Fall gilt: Nicht auf die Vorladung reagieren – nicht zur Wache!

Lasst sie im Trüben fischen!
Antirepressiva USP

P.S.: Solltet ihr bereits einen Brief zur Vorladung als Beschuldigter erhalten haben, dann meldet euch schnell beim Fanladen oder
Antirepressiva, damit euch ein Anwalt vermittelt werden kann.