Archiv für September 2011

Termine, Termine, Termine…

Was für ein volles Wochenende… Heute Abend gehts schon los, auf der MS Claudia legt der Bernin u.a. auf und das alles für einen guten Zweck. Von da aus können fast direkt die Busse nach Cottbus betreten werden, die Zuhausgebliebenen wiederum können um 14 Uhr die II. gegen die zweite Mannschaft des erfolgreicheren hsv unterstützen. Am Sonntag dann die Box-Veranstaltung vom BC Barracuda in der Halle an der Budapester.

Am Montag lädt die AFM zur funky Jahreshauptversammlung, Start ist um 16 Uhr in der Handwerkskammer. Und Dienstag findet im Zuge des Filmfest Hamburg die Premiere von „Das ganze Stadion“ statt. Doppelvorstellung im Metropolis.
Puh… Noch was vergessen?

Handball-Jugend sucht SpielerInnen!

Jetzt mal was in fast eigener Sache: Das Foto vom Plakat im Fanladen-Fenster ist schon etwas älter und von lausiger Qualität, aber die wichtigsten Fakten sind ja klar erkennbar.

Mehr Infos zu Handball-Abteilung des FCSP findet ihr auf knickwurf.de oder ihr fragt direkt bei jugend (at) fcstpauli-handball.de . Die Trainingsorte zum Beispiel haben sich geändert und sind im Viertel bzw. drumrum.
Den Link dürfte ihr auch gern weiterverbreiten, je mehr Leute den Aufruf sehen, desto besser.

RambaZamba again…

Sankt Pauli & Celtic

Archiv: Basch #4 – Interview Boxabteilung

Ab dieser Ausgabe startet eine neue Serie; in unregelmäßigen Abständen wollen wir über die verschiedenen Amateur-Abteilungen unseres Vereins berichten. Los geht es aus aktuellem Anlass mit der Box-Abteilung, dem BC Barracuda. Dieser richtet am 02.10.2011 eine eigene Veranstaltung in der Sporthalle des Wirtschaftsgymnasiums an der Budapester Straße aus (Eintritt: 10 €/7,50€ ermäßigt).
Zum Zwecke eines kurzen Interviews traf sich die basch mit einem der Trainer, Ralf, im Viertel zu einem Döner-Teller und einer Apfelschorle (das Raval hatte zu).

basch: Moin Ralf, Danke für Deine Zeit. Erzähl doch zu Beginn kurz etwas zu eurem Box-Club.

Ralf: Gegründet wurde die Box-Abteilung im März 2007. Von anfangs 30 Leuten ist die Mitgliederzahl in den vier Jahren auf ca. 170 Menschen gestiegen. Wir haben derzeit 3 Box-Trainer und einen Kraft-Trainer im Einsatz; zwei weitere Box-Trainer aus eigenem Nachwuchs sind gerade in der Ausbildung. Trainiert wird im Karoviertel, wo alles seinen Anfang nahm, in Eimsbüttel und Kieznah hinter dem Bismarck-Denkmal am Zeughausmarkt. Die charmante Kellerhalle dort hat sich zu unserer eigentlichen sportlichen Heimat entwickelt. Dort haben wir auch einen Boxring, Spiegelwände und anderes Zeugs zur Verfügung.

basch: Das war ja sicher anstrengend vorher, an drei verschiedenen Trainingsorten, vor allem wegen dem ganzen Material…

Ralf: Genau. Die Zeiten, wo wir aus dem Kofferraum gelebt haben, sind mit der Halle am Zeughausmarkt glücklicherweise vorbei. (mehr…)

Archiv: Basch #4 – Mediengruppe zu „Das ganze Stadion“

„Das ganze Stadion“ – Erklärung der Mediengruppe von Ultrà Sankt Pauli
Der FC St. Pauli erfreut sich in der deutschen Medienlandschaft generell einer sehr großen Beliebtheit. Ob Presseartikel, Dokumentation oder Spielfilm – der Verein und seine „kultigen“ Fans sorgen für beste Quoten und Verkaufszahlen. Logischerweise stieg über die Jahre auch das Interesse an USP, so dass wir uns intern darüber Gedanken machen mussten, wie wir damit umgehen und welche Formen der medialen Darstellung für unsere Gruppe erträglich sind. Auf einem USP-Tag wurde daher die „Mediengruppe“ ins Leben gerufen, der die zahlreichen Interview-Anfragen anvertraut wurden und die in Rücksprache mit der Gruppe darüber entscheidet, in welchen Medien USP sich darstellt. Wie ihr euch sicher denken könnt, ist der eigene Handlungsspielraum dabei meist nicht sonderlich groß, da für die meisten Redakteure und Journalisten die Darstellung des gewalttätigen, mit Pyro um sich schmeißenden Ultrà im Vordergrund steht. Die skandalbehaftete Berichterstattung über die Ultrà-Kultur in Deutschland wollten und wollen wir nicht unterstützen; deswegen landeten in den letzten Jahren die meisten Anfragen direkt im Papierkorb. Uns ging und geht es darum, inhaltliche, differenzierte Beiträge über die Fanszene des FC Sankt Pauli zu unterstützen und nicht das Klischee-Karussell von MOPO, BILD und Konsorten weiter zu befeuern. (mehr…)

Archiv: Basch #4 – Interview Felix Grimm

Interview aus der Basch #4 mit Felix Grimm, dem Regisseur von „Das ganze Stadion“.

Wie entstand die Idee zu dem Filmprojekt „Das ganze Stadion“?
Auf die Idee hat mich ein Studienfreund gebracht. Der wusste, dass ich zu Sankt Pauli gehe und befragte mich ein bisschen zu der Ultrà-Kultur. Naja, und dann entstanden sofort Bilder in unseren Köpfen und Themen, die man rund um die Fanszene beleuchten könnte. Zudem gab es im April 2008 so einen Wettbewerb von 3sat zum Thema Sicherheit und da fiel uns auf: Es gibt eigentlich nur zwei Personengruppen, die im Verdachtsprofil von Sicherheitsgruppen stehen – potentielle islamistische Terroristen und junge Männer, die in der Gruppe zum Fußball fahren. Er hatte aber dann auch andere Projekte laufen und ich wollte den Themenkomplex etwas ausweiten und mich nicht nur auf Ultras beziehen, sondern eben auf diese „andere Fanszene“. Ich hatte das selber vorher auch so gut wie nirgends gesehen: Fans während des Spiels als Hauptdarsteller eines Films. Die Frage war also, wie ich es schaffen kann, einen Film zu machen, der nur im Stadion spielt und von der Mimik der verschiedenen Protagonisten lebt. Und wer sind eigentlich die Protagonisten am Millerntor? Klar, der Verein, die aktive Fanszene, aber halt auch die Bullen und das Fernsehen. Tja, und Ende 2008 ging es dann los.

Gab es Probleme während der Produktion?
Am Anfang musste ich viel Überzeugungsarbeit leisten, denn verständlicherweise schreien nicht alle „Hurra, genau auf dich haben wir gewartet“, gerade was die aktive Fanszene betrifft. Damit verknüpft war natürlich die Frage, wer überhaupt Bock hat, im Stadion gefilmt zu werden und inwieweit das für verschiedene Gruppe tragbar ist. Wir haben während der Aufnahmen in den Bereichen entsprechend Zettel verteilt und die Umstehenden über das Projekt informiert, das lief dann alles reibungslos, bis auf ein paar Diskussionen, die alle okay waren. Was ein wirkliches Problem darstellte, war der riesige Haufen Material, den wir angehäuft haben. (mehr…)

Basch #4 erscheint zum Spiel gegen Aue


Booom, allein über 150 verkaufte Hefte der #3 in Karlsruhe!
Und gleich geht es weiter, zum Spiel gegen Aue erscheint die Basch #4, auch „Die Interviewausgabe“ genannt.
Wir haben uns mit der Boxabteilung des FCSP getroffen um u.a. über ihre Box Night am 02.10. zu reden, Amateurvorstand Bodo Bodeit erzählt über die Turnhallenproblematik im Viertel (kommt leider erst in die #5!). Ausserdem wurde Felix Grimm, der Macher von „Das ganze Stadion“, von uns zu Film, Dreharbeiten und Motivation befragt.
Im Heft findet ihr desweiteren Artikel zu 1860 home, KSC away, The True Old Firm, Tonsberg Glinde, etwas über die Blogs im FCSP-Umfeld, History Book Aue, Buch- und Filmrezension. Dazu noch Comic und den ersten BASCH-Aufkleber (den gibt es nur im Heft!).

Millerntor Gallery am 22.09.

Ich bin bei großen Festivals und Kampagnen ja meist erst mal skeptisch, aber das Reeperbahn Festival hat für mich zumindest nicht diesen widerlichen Charakter der „St. Pauli Kreativnacht“. Wie die ganzen Künstler, Galerien usw. bei der „St. Pauli Kreativnacht“ mitmachen konnten, sich dabei quasi vor den Karren der STEG („Kein Weg mit der STEG“, erinnert ihr euch noch?) als Veranstalter haben spannen lassen und sich doch alle ach so subversiv und unangepasst präsentieren und fühlen. „Gentrification ist voll doof, du!“ Würdelos. An einer Wand in der Otzenstrasse steht „Dreckige Wände – niedrige Mieten“ – falscher könnte eine „Analyse“ nicht sein. Streetart ist Standortvorteil, urbanes Leben zieht die Leute an und freuen tun sich die Stadtentwickler. Wir können dann ja mal auf die „Wilhelmsburg Kreativnacht“ warten. Egal, unausgegoren, purer Frust, ich hab ja auch kein Rezept.

Zurück zum eigentlich Anliegen dieses Posts. Beim Reeperbahn Festival tun die wenigsten so, als ob sie furchtbar subversiv wären und es nicht ums Geldverdienen gehen würde. Geld verdienen muss auch Viva con Agua um die Projekte zu finanzieren. Und um das zu tun und das Ganze gleichzeitig mit einer schönen Veranstaltung zu kombinieren, lädt Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. alle ganz herzlich zur Eröffnung & Vernissage am Donnerstag, den 22.09.2011 ab 18:00 Uhr im Rahmen des Reeperbahn Festivals in die MILLERNTOR GALLERY ein. Mehr zur Veranstaltung, Akteuren und Programm findet ihr unter dem Link.

Nochmal Old Firm…

Schleimkinski mit bewegten Bildern, endlich mal beste Einlaufmusik vom besten Stadionsprecher, dazu Schleimkeims „Faustrecht“. Was kann man mehr wollen?

Forza Sankt Pauli!!


RambaZambaFCSP und USP in full effect!